Was bisher geschah

Die Entwicklungsperspektiven für das Stadtumbauprojekt „Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ werden in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, der Projektgruppe Stadtumbau sowie der lokalen Partner (lokale Akteure, i.d.R. Institutionen) erarbeitet. Vertreterinnen und Vertreter aus der Neu-Isenburger Verwaltung werden in der Projektgruppe Stadtumbau von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ProjektStadt, einer Marke der Unternehmensgruppe der Nassauischen Heimstätte | Wohnstadt, unterstützt. Bearbeitungsstände und Konzept für den Stadtumbauprozess werden zudem mit den politischen Gremien abgestimmt.

Grafik Stadtumbau

Abb.1: Organigramm des Stadtumbaus (Grafik: NH ProjektStadt)


Die Mitglieder der lokalen Partnerschaften vertreten Interessen der Menschen im Stadtumbaugebiet und begleiten den Prozess langfristig. Das Gremium fungiert beratend als Ideengeber und wirkt als Multiplikator in die Stadtgesellschaft und steht zudem in einem stetigen Austausch mit der Öffentlichkeit. Die Mitglieder setzen sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Vereinen, Initiativen, Schülervertretungen, Fraktionen, Kirchengemeinden, dem Jugendforum sowie dem Magistrat zusammen. Die Lokalen Partnerschaften sollen vier Mal jährlich tagen. Während der Treffen werden vorläufige Ergebnisse diskutiert sowie Anmerkungen und Hinweise zu Maßnahmen und Vorgehensweisen aufgenommen. Die Mitglieder der Lokalen Partnerschaften haben zudem drei Arbeitsgruppen gebildet, welche sich aus der räumlichen Aufteilung des Programmgebietes ergeben haben (AG „Alter Ort“, AG „Innenstadt“, AG „Neue Welt“). In den Arbeitsgruppen können räumlich bezogene Themen besprochen werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen an den Terminen der Arbeitsgruppen teilzunehmen.

Grafik Projektbeteiligte

Abb.2: Projektbeteiligte Stadtumbau Neu-Isenburg (Grafik: NH ProjektStadt)


Grundlage für das vorliegende ISEK ist weiter eine breite Bürgerbeteiligung. Die bisherigen Prozesse haben verdeutlicht, dass viele der Bewohnerinnen und Bewohner an der Entwicklung der Stadt Interessiert sind. Entsprechend hoch ist das bürgerliche Engagement. Die Kenntnisse der Bürgerinnen und Bürger über die Stärken und Schwächen ihrer Stadt sowie die vielseitigen Anregungen haben entscheidende Beiträge im Planungsprozess geleistet.

Nach einer Auftaktveranstaltung zum Stadtumbauprozess und dem ISEK im Juni 2018 und anschließenden Stadtteilrundgängen mit den Mitglieder der lokalen Partnerschaften wurden im August und September eine Bürgerinformationsveranstaltung sowie (öffentliche) Rundgänge für die Bürgerinnen und Bürger durch den Alten Ort, die Innenstadt und die Neue Welt veranstaltet. Ziel war es, möglichst viele Interessens- und Bevölkerungsgruppen in den Stadtumbauprozess mit einzubeziehen und den Prozess u.a. durch Öffentlichkeitsarbeit transparent zu gestalten.

Parallel zu den beschriebenen Beteiligungsformaten initiiert die Stadt Neu-Isenburg in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren eine Planungswerkstatt unter dem Namen „Mobilität 2030“. Inhalte des SEK Stadtmobilität 2030 wurden in das ISEK aufgenommen.

Als Element des Stadtentwicklungskonzepts wurde darüber hinaus das Integrierte Klimaschutzkonzept als Fortsetzung der Umsetzung der Klimaschutzziele geschrieben, welches als Planungshilfe für künftige Klimaschutzaktivitäten in der Stadt Neu-Isenburg dient. Inhalte des Klimaschutzkonzepts sind im ISEK enthalten.

Die geplanten Maßnahmen aus dem Konzept wurden im Dezember 2018 vorgestellt und diskutiert. Weiter wurden bereits im Jahr 2016 in dem Projekt „Quo Vadis – Stadt der Zukunft“ Jugendliche in die Diskussion über die Gestaltung Neu-Isenburgs als Beteiligung eingebracht. Die aus dem Workshop vorliegenden Ergebnisse sind in die Verwaltung eingespielt und werden im weiteren Verlauf weitergeführt und diskutiert werden. Die geäußerten Interessen der Jugendlichen wurden im ISEK mit aufgenommen. Die Zusammenführung aller Informationen der verschiedensten Akteure lässt eine hohe Überschneidung der Interessenslagen erkennen.


Auftaktsitzung

Abb.3: Auftaktsitzung mit den Mitgliedern der lokalen
Partnerschaften am 21.06.2018 (Foto: NH ProjektStadt)

Auftaktsitzung

Abb.4: Bürgerinformationsveranstaltung am
28.08.2018 (Foto: NH ProjektStadt)

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